Ornbau 2018


Schaufensterbummel


Servicefahrzeug


Dieselcoupé


Lebensfreude


Dorfidylle.


Prachtkarosse


Abendlicht


Haubentauchen


Utensil


Sehen und gesehen werden


Olddaimler


Armaturenprunk


Was die Tochter mag


Teilejäger


Bonner Stern und Zirkuszelt


Der erste mit ABS


Silostorch


Camping


Altmetall


Rostflosse


Modellauto


Wackelachter


S-Leiche


Aufklebersammlung


Mercedestherapie


Tourenwagen


Langer Ungar


Diesellegalität


Sternenlicht


Ja, wenn.

Jahrestreffen des Vereins der Heckflossenfreunde im fränkischen Ornbau. Mein erstes seit einigen Jahren und mein erstes, seit der Moorbraune anderthalb Jahre lang in der Werkstatt verschwunden war. Allen Organisatoren und Mitwirkenden ein warmes „habt Dank“ für das wieder einmal unvergleichliche Erlebnis. Sollten auf meinen Fotos Menschen zu sehen sein, die das nicht wünschen, bitte ich um Nachricht in den Kommentaren. Und um Entschuldigung.

Begleiten durften mich das Xenon 1.9 50, das Curtagon 4 28 und das Xenar 3.5 135 aus dem Hause Schneider Kreuznach (passenderweise führte der Weg nach Ornbau an dieser Stadt vorbei).

Osterbesuch

Kurzer Osterurlaub in den französischen Ardennen. Die Fotos und Namen auf den emaillierten Plaketten, die am Ehrenmal vor der Dorfkirche in Warnécourt an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erinnern, sind längst verblasst. Aber immer noch rufen sie ins Gedächtnis, was für ein Wunder das vereinte Europa ist – nach den Millionen Toten der beiden Weltkriege und Jahrhunderten von vererbter Feindschaft.

Wenn man heute als deutscher Tourist an den Sandsteinfassaden in der Fußgängerzone der hübschen Kleinstadt Charleville-Mézières an der Maas entlangbummelt, darf man sich gerne noch einmal ins Gedächtnis rufen, dass so etwas noch für die eigenen Großeltern undenkbar gewesen wäre. Dass ein freies und freundliches Europa alles andere als selbstverständlich ist. Dass wir nicht aufhören dürfen, dafür einzustehen, es zu leben und weiterzuentwickeln. Weil es im Moment von denselben Kräften bedroht wird, die es vor ein paar Jahrzehnten fast einmal vernichtet hätten.

Das war es auch schon mit der Osterpredigt. Danke für euer Verständnis.

An Hill und Ternell

Verlässt man Eupen über die Monschauer Straße in Richtung Südosten, droht erst einmal ein gefürchtetes Hindernis: der legendäre Highway to Hell, die steil durch einen Wald ins Hohe Venn hinaufführende Betonbuckelpiste der N67. Angeblich eines der schlechtesten Straßenstücke Belgiens (und der Kenner weiß, was das bedeutet). Die Stoßdämpfer des eigenen Kraftfahrzeugs werden hart gefordert – das Schild „Let’s shake forever“ am Waldrand verspricht nicht zu wenig. Doch die Mühe wird belohnt.

Die Strecke führt nämlich nicht nur in das herrliche Brackvenn im Niemandsland vor der deutschen Grenze, wo ich schon diverse Male mit der Kamera unterwegs war (hier, hier, hier und hier etwa).

Knapp zweieinhalb Kilometer vor dem Parkplatz Nahtsief liegt – noch mitten im Wald – außerdem das Naturzentrum Ternell, wo es nicht nur allerlei Wissenswertes über das Leben und Gedeihen von Pilzen, Libellen und anderem örtlichen Gefleuch zu erfahren gibt, sondern auch eine weitere, wunderbare Perle des Dreiländerecks zu entdecken gibt.

Südlich der Nationalstraße geht es vom Parkplatz am Haus zunächst ein Stück Asphaltweg hinab, bis man an den Wildbach Ternell (im Bild ganz oben zu sehen) überquert. Noch etwas weiter steht man dann vor dem ungleich größeren Flüsschen Hill, das hier vom Venn hinunter in Richtung Eupen fließt.

Aber was heißt hier fließt? Es schäumt und spritzt, gurgelt und gluckert, dass man sich gar nicht sattsehen und -hören kann. Wer hätte gedacht, dass es ein paar Kilometer von Aachen entfernt so ein heimatfilmmäßig rauschendes Waldwildbächlein gibt? Als wären wir irgendwo im Bergland. Und es stimmt, was man sagt: Die Hill hat eine ganz einzigartige Färbung. Schwarzrotbraun wie – nein, nicht Heinos Haselnuss, eher wie Coca-Cola.

Gut, man muss feste Schühchen mitbringen. Vor allem das letzte Stück Weg, von der Hill an der Ternell wieder aufwärts zur Straße, ist doch etwas anstrengend. Teilweise bilden die Baumwurzeln eine Art pittoreskes Stolpernetz auf dem Boden. Aber was tut man nicht alles, um eine Perle zu erobern?

Noch ein Wort zur Ausrüstung: Die Fotos entstanden mit dem frisch gekauften Zeiss Ultron (siehe: „Der einsame Ikarus: Das Zeiss Ultron 1.8 50„). Und jetzt ist es klar: Das Ding ist jeden der vielen, vielen Cents wert, die man dafür auf den Tisch legen muss. Was für eine Schärfe, was für ein traumhaft schöner Hintergrund, was für Farben, was für Kontraste! Alles leuchtet, alles lebt.

Und die berühmte Schärfe ist einfach umwerfend. Das Ultron ersetzt ein Zoom-Objektiv: Es ist tatsächlich dermaßen scharf, dass man beim Bearbeiten der Fotos unbesorgt beschneiden kann. Das übrig bleibende Motiv bleibt immer scharf.

Das Ultron schlägt in punkto Bildqualität alles, was in meinen Vitrinen steht. Allerhöchsten Respekt für Konstrukteur Albrecht Tronnier und seinen Ikarus von 1968.

Von Biotaren und Biografien

Das Biotar 2 58 von Carl Zeiss Jena ist einer der Klassiker in der Geschichte der Fotografie. Schon 1946, gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, ging das berühmte Standardobjektiv der Vorkriegszeit wieder in die Produktion. Die Konstruktion mit sechs Linsen erhielt eine neue Fassung und – je nach Ausführung – vergütete Gläser, die gegen Streulichteinfall immun machen sollten.

Mit einer Offenblende von f2.0 ist es für die 50er Jahre sehr lichtstark. Fotografen lieben den spiralförmigen Schwurbel-Effekt – auch „Swirly Bokeh“ genannt – bei unruhigem Hintergrund, etwa Baumkronen oder Gebüschen. Spitzlichter im Hintergrund werden zu Ellipsen – „Cat’s Eyes“ – und arrangieren sich in Kreisform um das Hauptmotiv. Könner können so regelrechte Heiligenscheine erzeugen.

Doch auch wenn gerade kein Frauenkopf vor Parklandschaft zur Hand ist: Mich fasziniert das nachdrückliche Rendering der Biotar-Bilder. Was für eine Schärfe, was für ein ganz eigener Charakter! Fast scheint mein Bengt aus den Bildern herausgefahren zu kommen.

Es ist ja Außenstehenden nicht leicht zu erklären, warum man alte Objektive sammelt. Und zwar gleich Dutzende, von jeder Brennweite mehrere Modelle und Ausführungen. Ich habe heute inzwischen alleine fünf 35-mm-Flektogone, (noch) sechs 135-mm-Sonnare ost- und westdeutscher Herkunft, eine Handvoll Tessare aller möglichen Brennweiten, fast alle erhältlichen Prakticare, mehrere Distagone, etliche Meyers, Rolleis und wie sie alle heißen.

Und wie sie heißen! Es gibt Primotare und Primagone, Primoplane, Pancolore und Planare, Pentacons und Prakticars, Orestors und Orestons, Orestegors und Orestegons, Tessare und Teletessare, Telemegore und Telefogare, Trioplans und Triotare. Und jedes macht andere Bilder, jedes hat seine Vorzüge und Schwächen. In den nächsten Jahren möchte ich sie alle nach und nach kennenlernen.

Das Zeiss-Biotar, mit dem am Sonntag diese Bilder von Bengt und der Schwurbelblume am Rande der Tihange-Menschenkette entstanden, ist so ein Vertreter für einen ganz eigenen Bildcharakter (alle JPGs direkt out of the cam, ohne Nachbearbeitung). Haben diese Fotos nicht etwas ganz Spezielles? Etwas geradezu brennend Nachdrückliches?

Aufgenommen mit fast ganz offener Blende 2.4, ist die Schärfe in der Bildmitte auch heute noch absolut ausreichend. Aber der Hintergrund! Den kriegt keine moderne Linse so hin. Diese Mischung aus Verschwommenheit, Sich-ums-Motiv-herum-Krümmen, von leichtem Schwurbel und dem ganz speziellen Kontrastbild der 50er-Jahre: Das kann nur ein Biotar (und natürlich seine russische Kopie, das Helios).

Mein Biotar mit M42-Gewinde war das erste historische Objektiv, dass ich mir vor einem Jahr von Foto Olbrich in Görlitz habe aufbereiten lassen. Es war ein Schlüsselerlebnis für mich, es danach wieder hin der Hand zu halten, vor knapp einem Jahr. Eine neue Welt tat sich auf.

Kann man von solchen Effekten genug kriegen? Heute kam ein neues Biotar mit der Post. Eine andere Ausführung, mit schnell wechselbarem Exakta-Bajonett statt des M42-Gewindes. Gut zwei Stunden habe ich heute Abend an dem anfangs eher unansehnlichen Alukorpus herumpoliert und -gewienert, bis er halbwegs vorzeigbar war. Man sieht ihm die rund 60 Jahre durchaus an, die er schon durch Fotografenhänden gewandert ist. Doch die Linsen sind klar und scharf wie am ersten Tag. Keine Kratzer, keine Schlieren, kein Nebel und kein Objektivpilz.

Ich habe mich entschieden: Auch wenn der Blendenring etwas verschrammelt und ein wenig schwergängig ist, der Fokusring ein bisschen trocken läuft, reichlich Staubflusen zwischen den Linsen sitzen und der eine oder anderer Kratzer den Tubus ziert, werde ich es behalten. Schon wegen des roten „T“ auf dem Zierring, der auf die aufpreispflichtige, begehrte Vergütung hinweist. Ich werde es bei Olbrich zerlegen, reinigen, neu justieren und zusammenbauen lassen. Und danach wird es ein samtiger Genuss sein, damit Bilder zu machen, so wie mit dem ersten Biotar oder seinem Bruder, dem Alu-Flektogon 2.8 35.

Da liegt es, mein neues Biotar. Bios heißt Leben. Der Name lässt Gedanken aufkommen – wenn Objektive Biografien hätten, was wäre darin zu lesen? Was für Bilder mag dieses Objektiv schon gemacht haben? Die volle Bezeichnung „Carl Zeiss Jena“ und das „T“ statt eines „V“ deutet auf einen Verkauf in der DDR hin. Hat man damit Menschenporträts gemacht, Landschaftsaufnahmen, Technisches oder Blumenbilder? Hat seinerzeit ein Profi dieses in der Nachkriegszeit extrem teure Hochleistungsobjektiv gekauft? Oder ein reicher Amateur, der es kaum benutzt hat?

Wie oft spiegelte sich wohl schon das Bild einer schönen Frau vor dieser Linse? Vielleicht sogar das eines Aktmodells? Oder das eines gutaussehenden Mannes, den eine der wenigen Fotografinnen der Nachkriegsjahrzehnte abgelichtet hat? Eher eines Malochers mit verwittertem Gesicht im Rahmen einer Sozialstudie? Bilder wie die von Gundula Schulze Eldowy? Oder war es eher Industrieromantik, das den Menschen am Auslöser faszinierte? Rauchende Dampflokomotiven, qualmende Fabrikschornsteine? Der Aufbau des Sozialismus in den Anfangsjahren der noch jungen DDR?

Und später dann, hat der Mensch hinter dem Objektiv den Verfall dokumentiert? Subversive Bilder gemacht, die nicht gezeigt werden durften? Von leeren Läden, abblätterndem Putz, gähnenden Fensterhöhlen? Bilder wie die von Siegfried Wittenburg, von Harald Hauswald oder von Gerd Danigel? Oder lagen die Fotos auf Systemlinie? Marschierende NVA-Soldaten im Stechschritt? Plattenbauten, Industriekombinate, davor Reihen ordentlich geparkter Wartburgs, Trabants und Ladas?

Der polierte Aluminiumzylinder erzählt seine Geschichte nicht. Kein Speicherchip lässt sich auslesen, kein Zählwerk verrät auch nur die Anzahl der Auslösungen, die Mechanik schweigt – und funktioniert. Es müssen viele Hundert oder Tausend Filme gewesen sein, die durch diese Glaslinsen Bild für Bild belichtet wurden. Und das Objektiv funktioniert immer noch, hätte nur allmählich gerne einmal etwas neues Schmierfett, dankeschön.

Was für Bilder wird es noch machen, in den kommenden Jahren an meiner Digitalkamera? Ich hoffe, nicht die schlimmsten seiner Karriere. Immerhin eines hat sich geändert im Jahr 2017: Alles ist transparent. Wie gut oder schlecht die Fotos sein mögen, die ich und andere nach mir mit diesem Biotar machen mögen, im Internetzeitalter müssen die Abzüge nicht in irgendwelchen Schubladen verschwinden. Wenn etwas Brauchbares dabei sein sollte: Ihr werdet es hoffentlich erfahren.

Willkommen, Biotar, in meiner Sammlung. Willkommen in meiner fotografischen Biografie.

Mit den Rolleis ins Wollgras

Geplant war es nicht, dass ich neulich mal wieder im Venn gelandet bin. Sonst wäre ich sicher nicht in meinen zweitbesten Schuhen (blaues Wildleder!) und im feinen Jackett angereist. Geplant war, dass ich die Vernissage einer Fotoausstellung besuchen wollte, in der unter anderem Bilder meines Freundes Andreas Gabbert hingen.

Von der aus er dann aber mit seinem Kompagnon Daniel Raab nahtlos weiter zu einem Workshop ins Venn fuhr, den die beiden unter dem Label Fotogara für Fotografie-Interessierte anboten. Ob ich mitwollte, fragte Andreas. Ein mehrstündiger Fotospaziergang durchs Venn, geleitet von zwei Auskennern der Gegend und des Fotografierens? Natürlich wollte ich – Wildleder hin oder her.

Das Venn und ich, das ist ja eine Liebe, die etwas Zeit brauchte, um zu wachsen. Wie verloren irrte ich damals, beim ersten fotografischen Vennspaziergang vor drei Jahren, durch die scheinbar leere Landschaft. Und wie viele Bilder mir heute ins Auge springen.

Plötzlich ist jedes Grasbüschel malerisch, ist jeder Strauch zum Niederknien schön, symbolisiert jedes gebrochene Brett im Holzsteg das dramatische Scheitern des Menschen in der Natur. Oder zumindest einen Investitionsstau im Naherholungsgebiet. Wieso habe ich das früher nicht gesehen?

Und wie vielfältig diese rauhe Natur sein kann. Saftig grünes Gewucher hier, sandfarben dürres Gestrüpp da; leuchtende Blätter und ein paar Schritte weiter verbrannte schwarze Äste. Und natürlich, als Sahnehäubchen an diesem Tag: die weißen Tupfer des Wollgrases. Mal wie Inseln im Grün, mal flächig verteilt als weißes Meer.

Zusammen mit einem Dutzend weiterer Venn- und Fotojünger krieche, recke, balanciere und krabbele ich den ganzen Nachmittag durch die Natur. Als einziger ohne Trekkingschuhe, ohne Gore-Tex-Jacke, ohne Stativ und ohne Kamerarucksack. Und ohne Mittagessen im Bauch – es war halt alles anders geplant gewesen. Aber, hey, die Schuhe haben es überlebt und so war ich am Abend, als wir drei noch zusammen in der „Bodega“ in Imgenbroich den Tag bei Schnitzel und Leffe Revue passieren ließen, mehr als nur etwas zufrieden. Hach, das Venn. Immer gerne hin, immer ein Gewinn.

Noch das übliche Wort zur Ausrüstung: Während der Venngang für mich eine Wiederholungstat war, war es für die Objektive in meiner Tasche (immerhin, eine Tasche mit Objektiven hatte ich schlauerweise noch eingepackt, man geht ja schließlich nicht nackt auf eine Vernissage) eine Premiere. Zum Einsatz kam nämlich – Trommelwirbel – erstmals Familie Rollei. Diese um 1970 für die Rolleiflex SL 35 vorgestellte Objektivserie fällt durch die ausgesprochen kompakten, fast zierlichen schwarzen Fassungen mit geriffelten Fokusringen auf.

Die sechs günstigsten Standardlinsen zwischen 25 und 200 Millimeter hatte ich mir in den vergangenen Monaten nach und nach ge-ebayt. Bevor sie erstmals das Haus verlassen durften, musste allerdings ein Fachmann das trockengelaufene 35er-Distagon neu schmieren und beim Planar 1.8 50 Nebel von der Austrittslinse entfernen.

Eine Familie mit Kompetenz: Da ist der einzigartig aufwendig konstruierte Siebenlinser Planar 1.8 50, der Nahbereichs-Experte Distagon 2.8 25, das ausgewogene Weitwinkel Distagon 2.8 35 und das fantastisch scharfe und kontrastreiche Sonnar 2.8 85, mit dem einfach jede Aufnahme gut wird. Sie wurden jahrzehntelang für mehrere Kamerasysteme weitergebaut, vor allem in der Contax-/Yashica-Version wurden sie weltweit Verkaufsschlager. Fast alle von ihnen sind heute noch für Canon- und Nikon-Kameras zu haben.

Für einen Nachmittag im Venn sind die Rolleis – die beiden größeren Tele-Tessare 4 135 und 4 200 hatte ich zu Hause gelassen – jedenfalls eine mehr als passable Ausstattung. Und darum bestimmt nicht zum letzten Mal dort gewesen – hoffentlich.

Meine blauen Wildlederschuhe allerdings schon. Hoffentlich.

Entzeitstimmung

Sony A7 mit Carl Zeiss Planar 1.4 85, F2, 1/400s, ISO 100
Sony A7 mit Carl Zeiss Planar 1.4 85, F2, 1/400s, ISO 100

Einigen Objektiven – vor allem denen von Zeiss – sagt man nach, sie hätten den „3D-Pop“. Dieser dreidimensionale Effekt – es handelt sich nicht um den üblichen Freistelleffekt bei geringer Tiefensschärfe – setzt sich meiner Meinung nach aus hohem Mikrokontrast und hoher Lichtstärke zusammen. Das Planar 1.4 85 von Carl Zeiss könnte zu diesen „Pop-„Linsen gehören – ob es letztlich poppt, hängt aber auch stark vom Motiv und vom Licht ab.

New kid on the block

Sony A7II mit Carl Zeiss Jena Prakticar 1.8 80, 15s, ISO 100
Sony A7II mit Carl Zeiss Jena Prakticar 1.8 80, 15s, ISO 100

Da steht er am Bordstein und glänzt im Scheinwerferlicht der vorbeifahrenden Autos. Mein neuer Wagen.

Ihr seht recht: Er hat keinen Stern.

Mercedes ist für mich die einzig wahre Automarke gewesen, seit die schlammigen Sohlen meiner Kinderstiefel die Rückseite des Fahrersitzes in meines Vaters weißem Strichachter verdreckten. Es wird ja auch das moorbraune Dieselcoupé zeitlebens das einzig wahre Auto für mich sein. Auch wenn mein erster Wagen ein Opel Corsa, der dritte ein Kadett, der sechste und siebte VW Golfs waren. Die anderen vier waren alle Made in Stuttgart-Untertürkheim, und ihr könnt mir glauben: Wirklich persönliche Beziehungen kann man nur zu Autos mit Stern auf der Kühlerhaube haben. Glaubte ich jedenfalls.

Und jetzt steht da ein Saab 900. Auch noch einer der zweiten Generation, der mit dem Schuss General Motors – sprich: Opel – in den Genen.

Wie das kam? So. Auf dem Weg zum diesjährigen Aachener Non Profit Camp endete die fünfjährige innige Beziehung zu meiner C-Klasse abrupt: Der Motor ging während der Fahrt aus. Die Zeitrafferversion der folgenden Wochen: ADAC, Werkstatt, Diagnose, Motorsteuergerät. Neuteil 1700 Euro, zu teuer, Tauschteil 700 Euro, zu teuer, Reparatur in Würselen 500 Euro, zu teuer, Reparatur im Internet 350 Euro, zu teuer, Gebrauchtteil vom Schrott 250 Euro, funktioniert aber nicht, Gebrauchtteil von Ebay 150 Euro, funktioniert aber nicht, Gebrauchtteil von Ebay 160 Euro, funktioniert.

Da allerdings war es dann zu spät. Denn während sich die Suche nach dem passenden und funktionierenden PMS 0185450232 immer länger hinzog, kam Facebook ins Spiel, wo ich einen geduldigen Freundes- und Bekanntenkreis fleißig über die Widrigkeiten meiner Individualmotorisierung auf dem Laufenden hielt. Und Facebook-Freund Martin, ebenfalls Liebhaber schöner und älterer Autos und ebenfalls Blogger, kannte da jemanden in Luxemburg, der ein Auto loswerden wollte: jenen Saab nämlich.

Saab?

An sich ist der Gedanke an eine Fremdmarke für einen eingefleischten Sternenkreuzerfahrer geradezu absurd. Doch dann kamen Erinnerungen hoch. An die ADAC Motorwelt meines Vaters, als der Saab 900 der ersten Generation vorgestellt wurde. „Wir haben da ein paar ganz pfiffige Autos, die vielleicht etwas unterschätzt werden“ – an das Zitat des Saab-Pressesprechers im Text kann ich mich heute noch erinnern. Und dass ich den eckigen, H-förmigen Kühlergrill cool fand. Und die kantige Linie.

Aber ist das ein Grund, mehr als 30 Jahre später einen 20 Jahre alten Wagen eines Herstellers zu kaufen, den es inzwischen schon gar nicht mehr gibt?

Ich sah die Fotos des Blauen auf der Webseite des Verkäufers. Und je länger ich sie mir ansah, desto besser gefiel mir der Wagen. Martins Einflüsterungen taten ihr Übriges: Die Heckklappe – so praktisch. Der Stauraum – gigantisch. Der Motor – unzerstörbar. Die Sitze – viel besser als im Mercedes. Ersatzteile? Da gibt es spezialisierte Online-Versender.

Manchmal überrascht man sich selbst. Irgendwann fiel die Entscheidung, ließ ich mich von einer hilfsbereiten Freundin in ein fremdes Land fahren, machte mit einem fremden Menschen in einem fremden Auto einer fremden Marke eine zehnminütige Probefahrt im Dunkeln – und unterschrieb den Kaufvertrag. Es folgten etwas Papierkrieg, eine neue Frontscheibe wegen Steinschlags (habt ihr gewusst, dass die Preisunterschiede bei neuen Windschutzscheiben bis zu 600 Euro betragen können?), etwas Warterei, dann lag eines Tages die ersehnte Zulassung aus Luxemburg im Briefkasten.

Jetzt steht er da unten an der Ecke, mein neuer alter 900. Ein Auto ohne Stern, aber mit Pedigree. Auch wenn GM der zweiten Auflage des Erfolgsrenners reichlich Vectra ins Bodenblech presste, ist er unverkennbar noch ein Saab. Mit Zündschloss in der Mittelkonsole (um das rechte Fahrerknie im Un-Fall zu schonen). Mit dem typischen Saab-Gesicht und der „Hockeyschläger“-Fensterlinie an der C-Säule. Und mit reichlich Goodies: Klimaautomatik. Glasschiebedach. Scheinwerfer-Wischwasch. Vier Fensterhebern. Black Panel, der Nacht-Verdunkelung für die Armaturenbeleuchtung. Zentralverriegelung mit Fernbedienung. Alarmanlage mit Glasbruchsensor. Bordcomputer mit Verbrauchs- und Reichweitenanzeige. Außenthermometer. Anhängerkupplung. Beheizten Außenspiegeln. Warnung bei offenen Türen. Bei defekter Beleuchtung. Bei sich leerendem Tank. Bei zuwenig Wischwasser. Und, und, und.

Kaum etwas davon hatte je eines meiner bisherigen Autos – und wenn es noch eines letzten Anstupsers bedurft hätte, mich weich zu machen, die Ausstattung war es.

Ach ja, und er hat ein Automatikgetriebe. Mit Winter- und Sportmodus. Auch Automatik wollte ich nach fiesen Erfahrungen mit einem der Gölfe nie wieder haben. Aber ich wollte ja auch eigentlich nie wieder ein Auto ohne Stern fahren, weil man doch nur zu Autos mit Stern eine persönliche Beziehung aufbauen kann.

Manchmal überrascht man sich eben selbst. Er heißt übrigens Bengt.

Heckflossenfreunde-Feuerzangenbowle

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Sie hat schon jahrelange Tradition, die Feuerzangenbowle des Aachener Stammtischs vom Verein der Heckflossenfreunde. Und sie ist in jedem Jahr wieder: einfach nur angenehm. Ein gemütlicher, langer Abend in der Gesellschaft netter Menschen, die genauso gerne Blech reden wie man selbst.

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Am Anfang heißt es: Den Raum dekorieren. Tische wischen, Stühle stellen, Servietten falten, Nüsschen streuen, Dominos würfeln.

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Währenddessen füllt sich der schöne Speisesaal der Prachtvilla am Lousberg, die einst das belgische Generalkonsulat beherbergte und heute die Studentenverbindung VDSt Aachen-Breslau 2 (es ist eine von den „netten“, nicht-schlagenden Verbindungen).

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Während der Beamer verkabelt wird und man noch rätselt, warum aus den Lautsprechern kein Ton kommt, rutscht die Tischverzierung schon von „heimelig“ in den Sektor „schräg“ ab.

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Dann ist es Zeit für die Suppen – nicht, dass beim Verzehr der in diesem Jahr von der Familie Fischer bereitgestellten Köstlichkeiten in den Geschmacksrichtungen Lauch und Currywurst die sprichwörtliche gefräßige oder gar andächtige Stille aufkäme.

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Dann schließlich ist der erhabende Moment gekommen, an dem Brand-, äh, Bowlenmeister und Stammtischorganisator Dirk Quenter seines feurigen Amtes waltet.

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Spätestens dann ist die Stimmung vollends entbrannt. Es wird beschrieben und übertrieben, gedacht und belacht,  gelinst und gegrinst. Und der Pegel des Bowlentopfes senkt und senkt sich.

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Irgendwann werden sogar die Nüsse der Tischdeko dran glauben müssen. Und noch irgendwannder torkeln ein paar schon etwas verbeulte Altbenzfreunde mit verchromtem Grinsen – nein, nicht mehr zum Auto, eher zu Fuß die Nizzaallee hinunter. Und sind froh, dass die Belgier bei der Wahl ihres Konsulats so nett waren, an die hilfreiche Schwerkraft zu denken, die den Fußweg nach Hause so viel angenehmer macht als den Aufstieg vor dem Abend.

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Aber vorher noch einmal: Prost! Auf das Christkind und unser Altmetall – und vielleicht die Feuerzangenbowle im nächsten Jahr.

Alle Fotos: Sony A7II mit Carl Zeiss Jena Prakticar 1.4 50 II

Kunst mit vielen Gesichtern: Besuch im Töpfereimuseum Raeren

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Es gibt Krüge, die lachen und tragen Sonnenbrille. Das ist eine der nettesten Erkenntnisse eines Besuchs im Töpfereimuseum Raeren. Die andere ist: Gerade mal ein Dutzend Kilometer vom Aachener Dom entfernt lag einmal einer der bedeutendsten mitteleuropäischen Herstellungsorte von Keramik, genauer: von Steinzeug. Waren, die schon im 16. und 17. Jahrhundert Exportschlager in aller Herren Länder waren. Zu Hunderttausenden wurden die begehrten Stücke alljährlich produziert.

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Rund fünf Jahrhunderte lang formten und brannten die Raerener Töpfer alles, was überall in Mittel- und Nordosteuropa auf die Tischen und Tafeln der Bürgerhäuser und Königspaläste gestellt wurde, um Ess- und Trinkbares zu kredenzen. Vom einfachen Essgeschirr über elegant verzierte Becher bis zu überreichlich geschmückten Prachtkrügen. Könige, Edelleute und Kirchenfürsten schätzten das Steingute made in Raeren.

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Wer also ein Stück einzigartige Heimatgeschichte kennenlernen möchte, der setze sich an einem freien Tag ins Auto oder auf den Fahrradsattel. Hinter den dicken Mauern der Raerener Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert ist die Geschichte des Steinzeugs vom Mittelalter bis in die Neuzeit aufbereitet. Gegenüber, vor der Museumsgaststätte Café Haus Zahlepohl (die so heißt, weil dort wohl einmal eine Art mittelalterliche Mautstation stand), lässt sich das Verkehrsmittel der Wahl parken.

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Im 15. Jahrhundert begann der Aufstieg des Raerener Steinzeugs: Die Krüge und Kannen aus dem kleinen Ort nahe Aachen – das damals neben Santiago de Compostela und Rom der drittwichtigste Pilgerort des Kontinents war – verbreiteten sich in ganz Nordosteuropa. Im 16. Jahrhundert schließlich standen die über und über mit Wappen, szenischen Bildern und Ornamenten verzierten Prunkkrüge auf den Tischen von Königen, Fürsten und Bischöfen in ganz Europa. Das bei hohen Temperaturen gebrannte Raerener Steinzeug war geschätzt, weil es absolut wasserdicht war und so hart, dass es als fast unzerbrechlich galt.

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Auf vielen Bildern flämischer Künstler im 16. und 17. Jahrhundert ist Raerener Ware abgebildet, etwa auf dem „Bauerntanz“ von Pieter Brueghel dem Älteren, das im Museum als Wandbild mit Tisch sehr nett in Szene gesetzt ist.

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Aber halt, wir greifen vor. Eigentlich sollte unser Rundgang ja im Keller anfangen, wo wir im wörtlichen Sinne auf den Hinterlassenschaften der Töpfer stehen – auf Keramikscherben nämlich, die eine Art Bodenmosaik bilden.

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Im Untergeschoss wird auch die Förderung des Tons dargestellt, für die tiefe Schächte gegraben werden mussten. Wer zu ungeduldig ist, vor dem Videomonitor stehenzubleiben, um die Geschichte des Ortes im Film kennenzulernen, kann sie einfach in die Hand nehmen. In der App mGuide des Töpfereimuseums (für iOS und Android) führt der große Töpfermeister Jan Emens Mennicken (es gab ihn wirklich – heißt der Museumsdirektor Ralph Mennicken eigentlich nur zufällig genauso?) höchstpersönlich durch die Ausstellung.

Steinzeug – das sind dann eben keine leblosen, alten Töpfe und Schüsseln mehr. Mit Hilfe des mGuides erzählen sie von abenteuerlichen Kaufmannsreisen auf See und zu Lande, von weitsichtiger Planung und menschlicher Gier, von Erfolg und katastrophalen Niederlagen. Sie erzählen von Massenproduktion und Globalisierung bereits im 16. Jahrhundert, von Pilgerfahrten, Trinkgelagen und erotischem Spielzeug. Das Töpfereimuseum Raeren eröffnet dem Besucher mit dem mGuide all diese spannenden Geschichten aus dem prallen Leben der Frühen Neuzeit.
(Auf der mGuide-Homepage)

Wer vergessen hat, sie sich vorab zu Hause herunterzuladen und in Belgien ohne Netzempfang dasteht, kann sich auch bei der freundlichen Museumsmitarbeiterin ein iPad ausleihen.

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Die gewaltigen, mehrere Stockwerke hohen Raerener Öfen erreichten Produktionszahlen von bis zu 600.000 Stück pro Jahr. Das Brennen des Steinguts war eine Wissenschaft für sich: Da es keine Thermometer gab, konnten die Ofenheizer nur auf überliefertes Wissen zurückgreifen, um die Temperatur über die gesamte Brennzeit hinweg konstant zu halten. Dabei waren etliche Variablen einzuberechnen, etwa Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit, die Art des Brennholzes und vieles mehr.

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Bei aller Kunstfertigkeit: Es wird so manche komplette Ofenladung danebengegangen sein. Der mehrere Meter hohe Scherbenturm versinnbildlicht, welche Mengen von Ausschuss die Töpfer produzierten. Was nicht den Qualitätskriterien entsprach, landete in den Gruben.

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Und blieb dort – oft für Hunderte von Jahren. Doch schon kurz nach dem Auslaufen der Produktion gegen 1850 ging der Hype los. Hobbyarchäologen, und in ihrem Gefolge Grundbesitzer und Sammler, begannen auf dem Gelände früherer Töpfereien zu buddeln. Überall wurden Krüge und Keramiken aus dem Boden geholt und für teuer Geld verkauft.

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Der Düsseldorfer Kunstsammler Laurenz Heinrich Hetjens ließ dann von 1870 bis 1882 in Raeren systematisch graben. Was dabei ans Licht kam, bildet den Grundstock des Deutschen Keramikmuseums. Der Mann war übrigens clever: Er vererbte seiner Heimatstadt seine Sammlung plus 150.000 Goldmark mit der Auflage, damit ein Museum zu bauen, das auf ewig nach ihm benannt werden sollte. Andernfalls werde das Erbe hinfällig – dann ginge die Sammlung statt nach Düsseldorf nach Köln. Das Hetjens-Museum gibt es noch heute.

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Dass es dagegen heute in Raeren die auch immerhin 2000 Exponate starke Sammlung des Töpfereimuseums gibt, verdanken wir Otto Eugen Mayer. Er begann kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, die Geschichte des Raerener Steinzeugs zu erforschen. Seine Funde bilden den Kern der Sammlung des Museums, das 1963 in der Burg eröffnet wurde.

In der Blütezeit der Raerener Töpferei arbeitete ein Drittel der Dorfbevölkerung als Töpfer, also rund 50 Familien. Fast ebenso viele waren im zweiten großen örtlichen Gewerbe tätig: als Fuhrleute. Um die Massen von bruchempfindlichen Tonerzeugnissen über die damals kaum ausgebauten Wege und Pfade zu transportieren, brauchte man Profis. Wie anspruchsvoll das war, kann der Besucher ahnen, wenn er ein paar Schritte einen Trampfelpfad hinter der Burg entlanggeht, der schließlich über eine sechs Meter hohe Brücke führt. Sie überquert das Bett des Iterbachs – und den nutzten die Spediteure der Renaissance, um ihre Fuhrwerke mit der kostbaren Fracht vergleichsweise rüttelfrei auf die Krönungsstraße über Köln nach Frankfurt zu bringen.

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Aber Raerener Krüge blieben nicht in Europa. Einige Exemplare wurden sogar in nordamerikanischen Indianergräbern und in untergegangenen niederländischen Schiffen vor Australiens Küste gefunden. Und heute steht Raerener Töpferhandwerk in allen großen europäischen Museen vom Louvre in Paris über das British Museum in London bis zur Eremitage in St. Petersburg.

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Das Raerener Museum zeigt allerdings nicht nur historisches Keramik, sondern auch ganz moderne – hier die Preisträger des Euregio-Keramikwettbewerbs 2015. Das Vogelmotiv oben gestaltete die Niederländerin Noortje Meijerink, das, äh, ebenfalls Vögeln gewidmete Werk unten Andrea Bielicki-Helms aus Deutschland.

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Wer nach derlei Inspiration Lust bekommen hat, selbst zum Tonkünstler zu werden, kann im Atelier im Burghof unter Anleitung von Museumspädagogin Melanie Keifens die Begegnung mit dem so vielfältig gestaltbaren Material auf eine ganz praktische Ebene wuppen. So etwa beim Tonmarathon. Die Erzeugnisse wurden beim Euregio-Keramikmarkt im September versteigert.

Genug gesehen? Dann ist es Zeit, in die urige Gaststube im Haus Zahlepohl einzukehren und sich von Nelly Luchte einen ostbelgischen Imbiss servieren zu lassen, etwa einen Schwarzen Fladen aus kleinen Birnen, Äpfelchen, Anis und anderen Gewürzen. Dazu passt ein süffig süßes, dunkles Abteibier. Natürlich aus einem standesgemäßem Glaspokal – wenn schon nicht aus einem Raerener Steinkrug.

Disclosure: Das Töpfereimuseum wurde mir und anderen Bloggern aus der Region im Rahmen einer eintägigen Bloggerreise gezeigt.