Zwei Kleinigkeiten

Erstens: Norman E. Mailers kunsthistorische Analyse des digitalen Meisterwerks „Newsroom der Welt-Gruppe in Berlin“ ist wirklich sensationell (danke, Stefan, für den Link). Zitat:

Die insgesamt sieben Falten auf der Stirn des Chefredakteurs lassen zusammen mit den herabgezogenen Mundwinkeln die emotionale Auswirkung dieser Situation auf die Person erahnen. Einzig die hochgezogene Augenbraue lässt Ironie als mögliche Bewältigungsstrategie aufblitzen. Bei der dem Chefredakteur gegenüber sitzenden Frauenfigur ist die Möglichkeit der Ironisierung bereits aufgehoben, die ebenfalls herabgezogenen Mundwinkel, der leere Blick und die auf dem Schoße ruhenden Hände zeigen das Bild der Resignation. Die Figur könnte die Norne „Urd“ darstellen, die auf das Gewesene zurückblickt, hier in die ferne Vergangenheit der Gutenberggalaxis einer nicht wiederkehrenden Print- und Papierkultur.

Hoffentlich bloggt der Mann weiter.

Zweitens: Alle iPhone-Freaks müssen jetzt ganz, ganz tapfer sein. Was kommt raus, wenn man eins in den Mixer tut?

Die Antwort ist so eine Art schwarzes Pulver.

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