Vollgas auf Pöl

22. Juli und Folgetage (156.686 km): Vollgasfahrt nach Duisburg: 2 Stunden hin mit 160 Sachen, 2 Stunden Geburtstag Birgit Frey gefeiert, 2 Stunden zurück mit 160 Sachen (und das immerhin auf Pöl, mit Oxikat und beladen mit zwei Erwachsenen plus vollem Tank!). Zusammen 360 Kilometer (später Verbrauch ermittelt: nur 10,3 Liter!). Sagenhaft, wie die Kiste schnurrt. Leise und stark – so macht Fahren echt Spaß.

Leider löst sich dabei die Lärmschutzmatte von der Motorhaube. Da Sprühkleber auf dem pulverisierenden Zeugs nicht hilft, muss ich runterhängende Teile abschneiden. Der Scheinwerfer auf der Fahrerseite zickt – es liegt an den Sicherungen, die restlos korrodiert sind. Die Hälfte gereinigt, die Hälfte getauscht, WD 40 drübergejagt, geht wieder. Auch die Stecker und Kontakte der Scheinwerfer kriegen einen Strahl ab. Und dazu die Philips Premium H4-Birnen aus den alten Opel-Kadett-Scheinwerfern. Der Sicherungskasten hat jetzt ’nen neuen Deckel, der alte war gesprungen. Aus einer alten Isomatte bastele ich eine schicke Isolierung für den Dieselfilter. 0,5 l Öl nachgefüllt (nach über 1.000 km). Die Schaltkulissenverkleidung aus Zebranoholz wird wieder befestigt – mittels einer durch Zweikomponentenkleber angebombten Kugelschreiberhülse.

Die Idee, alle Sicherungen und Lampenstecker mit WD40 einzuneben, war doch nicht so gut. Das Blinkerrelais schnarrt und spielt verrückt, die Scheinwerfer ebenso. Mühsam wische ich das Öl wieder von den Kontakten. Jetzt geht es wieder, spinnt aber immer noch gelegentlich.

Holzspiel

Dienstag, 19. Juli: Es sind die kleinen Dinge, die das Leben schön machen… z.B. eine neue Zebrano-Schalterblende (die vom Bramscher-Schrott-QP von 1997). Auch wenn der Hupen-Schalter noch nicht am Anlasserkabel angeschlossen ist. Beim Ausblau zersplittert die alte (originale) regelrecht.

Lüftungsspiel II

17. Juli (156.293 km): Den E-Lüfter (Ebay, 1 Euro) an der neuen rechten Strebe (Herden, 2 Euro) montiert, aber noch nicht angeschlossen. Ist ein TTV/Bosch TKL 701229, entspr. XKL 701229.

Lüftungsspiel

16. Juli (155.914 km): Wäsche bei Mr. Wash. Scheinwerfer demontiert (es war die ganze Zeit noch Wasser drin), Gläser und Reflektoren gereinigt, Dichtungen geklebt. Neuen LuFiKa-Deckel von Herden gereinigt (Gott, war das ein Dreck!!!) und montiert. Mit nem 300-D-Schlauch (Herden) die 190-D-Tülle (Herden) mit Kabelbindern vorne am Scheinwerfer befestigt. Sieht provisorisch aus, hält aber. Auf der Autobahnfahrt nach Oldenburg (Vatern-Geburtstag) kam mir der Wagen zwar nicht direkt schneller, aber irgendwie leiser vor. Vati & Andy bewundern die Salatölmaschine, wir drehen eine Runde.

Erstes Bielefelder Coupétreffen

Kleines, improvisiertes Treffen mit Christian 280CE im „Augustus“ Ecke August-Bebel- und Heinrichstraße. Beim Coupévergleich schneidet sein Zustand-2+-Fahrzeug deutlich besser ab.

treffen010mu

Wir drehen ein paar Runden um den Block und laden noch die Fahrer eines zypressengrünen (?) Coupés in der Paulusstraße und den einer weißen Limousine in der August-Bebel ein. Der Coupéfahrer meldet sich sogar später mal bei mir per SMS.

treffen2

treffen3

Beim nächsten Treffen der beiden Wagen zwei Jahre später in Wiesbaden hat der Moorbraune vom Zustand her doch ein wenig aufgeholt…

Getriebespiel

Samstag, 9. Juli (155.537): Kühlerplakette neu (MB, 6 Euro ca.), Luftfilterkasten von Holger Herden (20,-) – aber der Deckel passte nicht!, neuer Luftfilter, 0,3 l Öl. Welches Getriebe habe ich? Fast eine Stunde brauchen die Chrymler-Experten, bis sie die Teile-Nr. 117.2611401 bzw. 117.2610419 links oben auf Seitenglocke zuordnen können: Mein Getriebe ist das 717.006 (???). Die Originalnummer ist offenbar herausgefeilt worden, die eingeschlagene Nr. 007691 nur eine fortlaufende ohne Bedeutung.

Fahrt zu Peter & Vera nach Hannover ca. 300 km mit echten 100 km/h. Der neue Tacho legt bei angezeigten 100 km genau 97,5 zurück. Tags drauf Felgen gereinigt und Radbolzen mit Obi-Klassik Metallschutz silber gelackt. Sieht toll aus!

Tachospiel

5. Juli (285.631 km): Neuen Tacho eingebaut (aus einem 250er, von Ebay). Sollte auch für’s 3,69er-Diff gehen, wie mein 240er. Neuer Km-Stand also 155.368 (von jetzt an 130.094 dazuaddieren!). Der Tacho eilt allerdings locker 10-15 Prozent vor, 10 Kilometer mindestens. Er zeigt 80, ich fahr 68.

Mit einem Doppelachs-Anhänger den VW Golf zur Garage von Uwe K. an der Jöllenbecker Straße gebracht. Dabei Vollbremsung wegen nicht abbiegendem Dussel: Ein halber Meter fehlte noch, sonst hätten wir den Typen gerammt. Gut, dass die Bremsen vorne neu sind!

Die erste Tour auf Pöl

Samstag, 30. Juni (291.375) bis Sonntag, 1. Juli: Fahrt Bielefeld – Wermelskirchen – Aachen – Bielefeld, die erste Tour mit 100 Prozent Pöl. Die Kiste rennt immer noch lockere 150 bis 160 Sachen und das wunderbar leise. Zum Dank bekommt er danach ein funktionierendes Becker-Radio verpasst (das vom Schrottplatz in Bramsche, von dem ich seit ca. 1997 dachte, es wär kaputt), das am Ende sogar funktioniert! Das Blaupunkt Paris von 1993 (?) ist damit Geschichte. Auch das Holz wird mal poliert. Neue Wischgummis (4,-, Real).

Kleinkram, die x-te

Freitag, 29. Juni (291.637): Nochmal Siggi, eine Haltschraube zwischen Krümmer und Hosenrohr hatte sich verabschiedet (grauenhaftes Geklöter). Bei Holger Herden zwei neue Gummileisten auf den Schwellern – unter den Türen – gekauft (2 x 20,-), einen hübschen neuen Luftfilterkasten (20,-) sowie ein paar Kippschalter und einen 190-D-Ansaugrüssel (10,-).

Untern Chrom geguckt

Dienstag, 28. Juni (291.288 km): Wieder zu Siggi, LiMa-Keilriemen getauscht (der 1050er ließ sich nicht weiter spannen. 1025 x 13 passt ziemlich perfekt). Kennzeichenleuchte rechts neu. Radchrom hinten abgeschraubt – eieiei, drunter sieht’s nicht gut aus.

Wenigstens kreischt der Wagen nicht mehr. Außerdem läuft er auf der Bahn locker 150 bis 160, er scheint Pöl echt zu mögen. Zum Dank kriegt er weitere 15 Liter. „Sowas hab ich noch nie gesehen“, sagte Siggi zu seinen Kunden. Zum Dank kriegt er einen Internetauftritt.