Baskenblog: San Sebastián!

Mittwoch, 24. September. Vor knapp zwei Wochen, am Montag, sass ich beim Bier und gruebelte. Wohin mit dem Resturlaub, vielmehr: Wohin im Resturlaub? Nochmal Norwegen haette schon gereizt, aber Ende September, Anfang Oktober ist es da bestimmt schon arg kalt. Italien, Suedfrankreich? Ich weiss nicht, ob das die Gegenden sind, in denen man alleine mit dem Motorrad unterwegs sein sollte. Die Erinnerung an den aufgebrochenen Kadett 1996 in Genua ist immer noch da.

Beim Spielen mit Google Maps kam ich dann auf San Sebastian an der nordspanischen Atlantikkueste. Nicht, weil ich mit dem Namen irgendwas verbunden haette – einfach nur, weil ich den Klang mochte. San Sebastian. San Sebastián, mit Akzent.

Die folgenden Tage bestanden dann zum Grossteil aus Reisevorbereitung. Der Freewind ein neues Kettenrad verpasst, 41 statt 43 Zaehne fuer drehzahlschonendes Fahren, die Givi-Seitentraeger durch solche von Hepco-Becker ersetzt, einen Enduro-Seitenkoffersatz ersteigert, ein Topcase abgeholt, neue Bremsbelaege an das Hinterrad geschraubt. Am letzten Abend kam dann endlich auch noch die neue Digitalkamera, eine Canon A2000IS.

017_Aufbruch_1024

Es hat sich einiges veraendert im Vergleich zu meinem Aufbruch im Juni nach Skandinavien. Marit ist jetzt silbern statt rot und traegt einen maechtigen Sturzbuegel, anstelle der fisseligen Packtaschen werden nun stabile Seitenkoffer eingeclipst, der Tankrucksack laesst sich inzwischen einfach durch Befestigungsschlaufen ziehen und meine Klamotten sind mittlerweile auch eine Spur weniger trist. Geblieben ist das Navi in seiner Tasche auf der Lenkerstrebe, das hat naemlich bestens funktioniert.

Aufbruch am Mittwochnachmittag, erstes Ziel: Orleáns, die Stadt mit der Jungfrau. Entfernung: etwa 480 Kilometer.

[Gebloggt von unterwegs]

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