Die kleinen Dinge (6)

Ja, Flocki hat uns prima gefahren. Einmal Portugal und zurück bitteschön. Über Mont Saint-Michel, quer durch die Bretagne, die Atlantikküste runter mit einem Abstecher zur Dune du Pilat, dann über die Pyrenäen nach San Sebastian, mit einem Tagestrip nach Bilbao, schließlich quer durch Norspanien zum Lago de Sanabria, dann nach Porto, von da aus die Küste hoch zum Kap Finisterre, wieder nach Osten nach Santiago de Compostela, zurück ins baskische Logrono, dann nach Pamplona, über Canfranc die Pyrenäen durchquert, Lourdes besucht, in Feurs gecampt und von da aus zurück nach Aachen.6300 Kilometer, und außer der Batterie hat nichts gezickt (und die war eh schon ziemlich im Eimer) (und wozu hat man schließlich den ADAC-Plus-Schutzbrief). Das nennt man ein dankbares Auto.

Dafür gibt’s auch eine Belohnung. Fürs Auto, dessen Innenraum deutlichst aufgewertet wird. Und für den Fahrer, dessen Daumen nicht mehr ins Leere greift. Ist das Auto nett zum Mensch, ist der Mensch auch nett zum Auto.

Ach, wo wir schon mal großzügig sind…

…kümmern wir uns auch gleich mal um die inneren Werte unseres hohen C. Teilenummer B66920102, falls ihn jemand nachbestellen möchte. Creature Comforts Cupholder C-Class.

Endlich hat dieses dusselige Staufach mal eine richtige Funktion, nachdem sich auf der Portugalfahrt ständig Kameras und Navigationsgeräte drin verkantet haben.

(Die Schalthebelplakette hat 202 267 09 34.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.