Jetzt habe ich die ersten beiden Tage im neuen Job schon hinter mir. Obwohl jetzt auch schriftlich alles unter Dach und Fach ist, kann ich immer noch nicht glauben, wie schnell sich alles entwickelt hat. Ist das wirklich erst vier Monate her, dass ich auf den verrückten Gedanken kam, es in Aachen mit freier Mitarbeit zu versuchen?
Frau Borchert legt los
Oh, das wird spannend. Und heißt westropolis. Eine Kulturblogcommunityportalplattform mit Mitmachen. Schön gemacht.
Mein eigenes privates Projekt ist einen Schritt (65 Quadratmeter Altbau, Parkett, kleiner Balkon, hübscher Innenhof zum Mitbenutzen) weiter. Übermorgen geht’s los.
Lachen dürfen wir derweil über Vanity Fear. Genauso stellt man sich das als Laie vor, von unten quasi.
Morgen letzter Tag beim alten Brötchengeber nach neun Jahren? Wahrscheinlich wird es eher Mittwochmittag, wie ich mich kenne.
Aber nicht so.
Wie Readers Edition seine ehrenamtlichen Moderatoren gefeuert hat, ist ein schönes Beispiel dafür, wie man mit einer Community nicht umgehen sollte.
Okay, die Aktion bei der Münsterschen Zeitung, wo der Verleger klammheimlich eine Zweit-Redaktion aufgebaut hat, um dann am Freitagabend nach Dienstschluss die 19 Redakteure der Altredaktion fristlos freizusetzen – das hat natürlich noch eine ganz andere Qualität.
Und eine andere Qualität hat auch der bundesweite Proteststurm, den er sich für diese Aktion gerade einfängt: da, da, da, da, da, da und da. Oh, und sogar im „eigenen“ Forum.
Und nass.
Neue Aufgaben verlangen neue Kräfte. Oder so. Auf alle Fälle muss der müde Körper mal wieder fit gemacht werden. Heute wird gejoggt. Und abends nochmal geschwommen. Schwimmen ist gut. Ich liebe es, wenn das Blut in den Adern singt und man sich restlos erschöpft fühlt. Aber die Endorphine durch die Blutbahn schwappen. Im Solarium war ich auch.
Und nochmal.
Sport rockt. Heute war ich schon wieder Joggen. Trotz kaltem Regen und noch kälterem Wind. Und jetzt geht’s Schwimmen. Man muss doch sportlich-dynamisch wirken, so als offizieller Jugendbeauftragter.
Ärgerlich, dass man so schwer reinkommt ins Blog-Admin. Musste gerade richtig rumklicken, bis es geklappt hat. Wir arbeiten daran. Hach, das ist ja fast wie in alten OWL-Onlin-Zeiten. Der Kreis schließt sich.
Und ab.
Nun sei es. Seit gestern, Freitag, ist es in trockenen Tüchern. Ich gehe nach Dom-Town. Printenheim kann kommen! Und damit ich schon mal üben kann, wie ich euch, liebe Printenheimer, anreden kann, entsteht hier dieses Blog.
Finito
30. November 2006 (303.280 km): Das Saisonkennzeichen (1. Mai bis 30. November) läuft ab. Den Wagen in den Winter-Unterstand nach Brackwede gebracht.
Die Saison 2006 ist zu Ende. Das Jubiläumsjahr war eins mit deutlichen Höhen und Tiefen. Nächstes Jahr geht es weiter…
Das Leih-Getriebe
27. September (301.973 km): Philip S. aus dem W123-Forum leiht mir sein altes Fünfgang. Typ 717.400 00 004 558 (davor steht 1232602. Und oben auf dem Gehäuse 275.00200.90). Siggi baut es schon mal ein, damit wir probieren können.
Die Getriebetraverse passt mal wieder nicht (natürlich nicht), auch Holger H. hat diesmal keinen Ersatz. Ein Behelfsstück wird gefruckelt. Die Tachowelle kommt neu. Eine Schaltstange auch. Wenigstens ist der Wagen wieder fahrbereit.
Perfekt ist noch nicht alles. Das Kupplungspedal klemmt gelegentlich unerwarteterweise; ich bleibe auf der ersten Fahrt im Ostwestfalentunnel fast liegen, weil sich der Gang nicht mehr einlegen lässt. Prost Mahlzeit. Abends wird ein neuer Kupplingsgeberzylinder (also der am Pedal) eingebaut, den ich bei Ebay ersteigert habe.
Das alte Getriebe wird bei Ebay reingestellt. Natürlich als defekt. Aber ein Fünfgang ist einfach zu schade, um es wegzuwerfen.
Zwischenerlebnis
Auch wenn man nicht im Mercedes sitzt, kann man an der Ampel schon mal intime Momente erleben.
Besuch aus dem Norden
Ein Gast aus Hamburg macht auf der Durchreise Station in Bielefeld: Bjørn mit dem komischen ø besucht mich. Wir verbringen einen netten Abend mit Bierchen und Benzgeschichten, und zum Dank lässt er mich seine Wanderdüne mal rangieren.
Das Ding hat keine Servolenkung.
Aus dem „Wenden in drei Zügen“ in der Heinrichstraße wird ein qualvoller, sehnenscheidenentzündungshervorrufender Akt, der den Verkehrsfluss für Minuten komplett lahmlegt.
Das ist nicht mehr liebenswert-skurril. Das ist unfahrbar. Und dass Mercedes so etwas bis 1982 serienmäßig verkauft hat, ist unfassbar.


