Testblume

Sony A7II mit Minolta MD 1.2 58, ca F2.8, 1/160S, ISO 640
Sony A7II mit Minolta MD 1.2 58, ca F2.8, 1/160S, ISO 640

„Streber!“ rief mir die nette Fotografin vom Fotostammtisch Eifel im Spaß zu, als ich vorhin beim Treffen im „Bodega“ Imgenbroich nicht widerstehen konnte – und in einer Trinkpause mit dem neuen Minolta 1.2 58mm kurz eine pollensaugende Schwebfliege auf einer Blume anvisierte. Und eigentlich hatte sie recht. Aber dieser herrlich cremige Hintergrund… wenn mein Objektiv ein Ölgemälde anfertigen möchte, wer bin ich, es davon abzuhalten?

Fest des Rosts: Auf dem Autofriedhof Neandertal

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Grün. Leuchtendes Grün, glitzerndes Grün, samtiges Grün. Grün in allen Schattierungen, in allen Nuancen, in allen Stufen der Üppigkeit, von hellem Gelbgrün bis zu fast schwarzem Faulgrün; von modrigem Belag bis zu wild hochschießenden Pflanzen. Das Grün wächst auf Kotflügeln, auf zerrissenen Stoffdächern, auf zusammengesunkenen Sitzen. Es wuchert aus klaffend offenen Radhäusern, es fällt, gefiltert durch das Blätterdach der Bäume, auf verblichenen Lack in einstmals leuchtenden Farben. Einstmals, das heißt: vor 66 Jahren, also 1950 – als die 50 Autos gebaut wurden, die her allmählich ihrem Zerfall entgegendämmern.

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Es ist still auf dem Autofriedhof Neandertal. Kein Ort wie irgendein anderer, schon gar kein Autofriedhof wie irgendein anderer. „Autoskulpturenpark“ nannte jemand dieses einmalige Kunstprojekt des – laut Spiegel-Online – Düsseldorfer Modehändlers, Autoverkäufers und Rennfahrers Michael Fröhlich. Zu seinem 50. Geburtstag schenkte er sich selbst 50 Oldtimer, Baujahr 1950, vom Einfach-Mobil Citroên 2CV bis zum königlichen Rolls Royce Silver Wraith.

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Und: Überließ sie sich selbst. Vor 16 Jahren war das. Seitdem haben Oxidation und Verfallsprozesse aller Art ihr Werk getan. Da steht nun der Jaguar im Wert von 120.000 Euro neben dem Porsche 356. Der Käfer neben dem Mercedes, der US-Straßenkreuzer neben dem englischen Roadster, der mächtige Russe neben dem fragilen Franzosen. Dazwischen Motorräder, Roller, Fahrräder, sogar Flugzeuge.

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„Friedhof der Fünfziger“ nannte der Spiegel diese Ansammlung zerbröselnden Blechs. Ein besserer Name ist auch mir nicht eingefallen. Da springt die Chromleiste ab, da ist der Rückspiegel blind geworden, da platzt der Lack großblättrig vom Blech ab – oder ist es schon das Blech selbst, das sich da vom Rest des einstigen Stolzes der Landstraße abrollt?

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Doch nicht einmal die Polizei, deren Gewerkschaftsaufkleber hinter der altersmilchig gewordenen Windschutzscheibe gerade noch zu erkennen ist, kann hier helfen.

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Man könnte, wenn man ein Petrolhead ist und das Herz für die verchromten Schönheiten vergangener Jahrzehnte schlägt, das Weinen bekommen beim Anblick dieses langsamen Vergehens so schöner und seltener Gefährte. Dieser wunderliche Zweitürer auf drei Rädern da, muss der wirklich sterben? Kann man da nicht noch etwas machen?

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Nein, man kann nicht. Die Natur holt sie sich zurück, den protzigen Luxusschlitten wie das klapprige Nachkriegs-Notmobil, den bunten Hippie-Bus wie den Trabant, aus dem ein Baum wächst. Viele Fahrzeuge sind kunstvoll mit Seilen in Schräglage aufgehängt, so dass die Schwerkraft der Zeit beim Brechen von Rahmen und Versteifungen noch unter die Arme greifen kann. Für die Karosserien, die hier auf den Streckbänken liegen und hängen, gibt es nur einen Weg: nach unten, abwärts ins Moos und zu den herabgefallenen Blättern, zwischen die Gräser und Sträuche, die ihnen an den Flanken entgegenwachsen.

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Dem Betrachter bleibt beim Gang über das mit skurrilen Details ausstaffierte Gelände nur, die stille Würde zu bewundern, mit der die Exponate ihrem Ende entgegendämmern. Und er bemerkt die eine oder andere Einzelheit, die an die ungezählten, in früheren Leben auf den Landstraßen Europas zurückgelegten Kilometer erinnert. So scheint dieser Roller einmal in der Hauptstadt unterwegs gewesen zu sein – ganz sicher, als sie noch zweigeteilt war. Er wird kaum dorthin zurückkehren, um durch den Teil Berlins zu knattern, der ihm damals versperrt war.

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Es gibt viel zu sehen. Drei Stunden lang streifen ich und drei andere Fotografen – wir haben den Besuchstermin telefonisch vereinbart und brav den Eintritt für das Privatgelände bezahlt – zwischen den Bäumen herum, stecken die Beine der Stative zwischen Baumwurzeln, leuchten dunkle Fahrzeugpartien mit Taschenlampen an, suchen nach perfekten Aufnahmewinkeln und Brennweiten.

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Und grinsen über die vielen schrägen Einfälle des Besitzers, etwa die mit Graffiti und Sanitärartikeln verzierte Betonmauer, die samt IFA-Cabrio aus der DDR an die deutsche Teilung erinnern soll.

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Schon halb vom Hügel verschlungen zeigt sich dieser Moskwitsch. Oder kriecht er aus der Erde heraus wie ein Zombie?

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Wer seinen Frieden damit gemacht hat, dass hier einzigartige Werte verrotten, kann den Anblick dieser Rostkarrossen sogar genießen. Und über die vielen verrückten Einfälle des Gestalters lachen, wie die Puppen von Queen Elizabeth und Prince Charles, die im spinnwebenüberzogenen Rolls mit der Aufschrift „Fuckingham Palace Shuttle Service“ auf dem Weg zur nächsten royalen Party zu sein scheinen.

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Unglaublich, wie schnell die Zeit zwischen den morschen Boliden vergeht. Plötzlich fallen Tropfen aus dem Himmel – und uns wird klar, dass wir angesichts der Wettervorhersage großes Glück gehabt hatten. Hätte es nicht den ganzen Tag regnen sollen, hat es das nicht auch schon getan auf der Hinfahrt, kurz vor Düsseldorf? Die geschützte Tallage hat uns offenbar den Fotoausflug gerettet. Doch dann ist es vorbei mit Stille und Romantik. Schnell noch zwei letzte Bilder in die Runde gemacht, dann verlassen wir das Wäldchen und suchen Schutz im Ausflugsrestaurant ein Stück weiter unten im Tal.

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Während draußen ein Platzregen auf den Asphalt des Besucherparkplatzes prasselt, lassen wir in original bergisch-rustikaleichenem Kaffeetafelambiente der 70er-Jahre die Eindrücke noch einmal Revue passieren. Und unterziehen die entstandenen Bilder auf einem Tablet einer ersten Betrachtung. Bei dem Bild hier hättest du näher ranzoomen können, dafür wäre hier eine kleinere Blende gut gewesen.

Am Liebsten würde jeder von uns wohl die Kamera schnappen, noch einmal den Berg hochstapfen und noch eine zweite Runde drehen – zwischen den fast 70 Jahre alten Zombies aus Blech, Rost und Grün. Doch für heute soll es genug sein: Wo vor Jahrmillionen die Vorfahren des modernen Menschen durch den Wald liefen, haben an diesem Abend 50 seiner angeblich besten Freunde wieder ihre letzte Ruhe.

Abendlektüre

Sony A7II mit Minolta MD 4 75-150, ca. F8, 1/25s, ISO 400
Sony A7II mit Minolta MD 4 75-150, ca. F8, 1/25s, ISO 400

Es geht doch nichts über ein gutes Buch zu später Stunde. 1200 Jahre alter bibliophiler Heiliger mit 1000-jährigem Hildesheimer Rosenstock am Aachener Dom.

Kuckuck

Sony A7II mit Minolta MD 4 75-150, ca F8, 10s, ISO 50
Sony A7II mit Minolta MD 4 75-150, ca F8, 10s, ISO 50

Der Wahnsinn hat ja bekanntlich viele Gesichter, aber nachts um 0.45 Uhr die Figuren am Aachener Puppenbrunnen zurechtzudrehen, um sie anschließend mit der Handykameraleuchte anzuleuchten, ist schon ein ganz spezielles davon.

Weißes Rad

Sony A7II mit Canon FD 50 F1.4, F2.8, 1/15s, ISO 2000
Sony A7II mit Canon FD 50 F1.4, F2.8, 1/15s, ISO 2000

Es war ein wirklich netter Abend beim Kreativen Stammtisch von Social Media Aachen in der WG, aber nach fast drei Stunden und dem dritten Bier zog es mich schließlich nach Hause. Doch als ich mein Fahrrad aufschloss, fiel mein Blick auf das.

Gute Fotos müssen weh tun, sagt mein Freund Andreas. Und manche Fotos kann man nur einmal im Leben schießen, sagt sein Freund Marc. Also krebste der Schreiber dieser Zeilen, obwohl sein linkes Knie nach einer Bänderzerrung fies schmerzt, noch gut eine Viertelstunde lang im verdämmernden Licht des Mittwochabends vor dem Justus K. über den Bürgersteig, um ein halbwegs brauchbares Bild dieses wunderschönen Mika Amaro Single Speed mit Riemenantrieb in Pearly White auf den Sensor zu bannen. Ein modern-klassisches Gegenstück zum altmodisch-klassischen roten Rad von Leipzig, das vielleicht mein heimliches Lieblingsfoto überhaupt ist.

Hafengeburtstag I: Das große Auslaufen

Überholmanöver: Dreimastschoner "Regina Maris" und Fähre "Tollerort", hinten die neue Fregatte "Baden-Württemberg" im Trockendock von Blohm & Voss
Überholmanöver: Dreimastschoner „Regina Maris“ und Fähre „Tollerort“, hinten die neue Fregatte „Baden-Württemberg“ im Trockendock von Blohm & Voss
SAR-Rettungsübung mit Seenotkreuzer und "Sea King"-Helikopter der Bundesmarine
SAR-Rettungsübung mit Seenotkreuzer und „Sea King“-Helikopter der Bundesmarine
In Hamburg zu Hause: Dreimastmarstoppsegelschoner "Mare Frisium"
In Hamburg zu Hause: Dreimastmarstoppsegelschoner „Mare Frisium“
Das Feuerlöschboot "Oberbaurat Schmidt" legt einen Wasservorhang aus zehn Löschkanonen
Das Feuerlöschboot „Oberbaurat Schmidt“ legt einen Wasservorhang aus zehn Löschkanonen
Der Vorgänger: Die "Feuerwehr IV" aus dem Jahr 1930 ist ganz offiziell ein schwimmendes Denkmal
Der Vorgänger: Die „Feuerwehr IV“ aus dem Jahr 1930 ist ganz offiziell ein schwimmendes Denkmal.
Der 1905 gebaute Schelde-Raddampfer "Freya" war zeitweise die offizielle Yacht der niederländischen Königin Wilhelmina.
Der 1905 gebaute Schelde-Raddampfer „Freya“ war zeitweise die offizielle Yacht der niederländischen Königin Wilhelmina.
Wilde Jagd statt majestätischer Yacht
Wilde Jagd statt majestätischer Yacht
Große Parade: das polnische Vollschiff "Dar Młodzieży" (
Große Parade: das polnische Vollschiff „Dar Młodzieży“ („Geschenk der Jugend“), die Bark „Artemis“, die Dreimastbarkentine „Thalassa“ und der Zweimastschoner „Swaensborgh“.
Sehleute hatten meer als genug zu Schauen
Sehleute hatten meer als genug zu Schauen
Die Barkentine "Pedro Doncker" vor der Reihe der Hafenkräne
Die Barkentine „Pedro Doncker“ vor der Reihe der Hafenkräne
Das Kaiserwetter sorgte für einen Besucherrekord mit einer Million Gästen
Das Kaiserwetter sorgte für einen Besucherrekord mit einer Million Gästen
Matrosen in der Takelage der "Dar Młodzieży"
Matrosen in der Takelage der „Dar Młodzieży“
Im Schlepp: das russische Vollschiff "Mir", Schwesterschiff der "Dar Młodzieży"
Im Schlepp: das russische Vollschiff „Mir“, Schwesterschiff der „Dar Młodzieży“
Die "Wylde Swan": Der ehemalige Heringslogger gilt heute nicht nur als größter Toppsegelschoner der Welt, sondern auch als der schnellste
Die „Wylde Swan“: Der ehemalige Heringslogger gilt heute nicht nur als größter Toppsegelschoner der Welt, sondern auch als der schnellste
Von der 1910 gebauten "Zuiderzee" war nach fast 70 Jahren nur noch ein antriebsloser Rumpf übrig, als ein niederländischer Kapitän sie kaufte und in einen eleganten Zweimastschoner zurückverwandelte
Von der 1910 gebauten „Zuiderzee“ war nach fast 70 Jahren nur noch ein antriebsloser Rumpf übrig, als ein niederländischer Kapitän sie kaufte und in einen eleganten Zweimastschoner zurückverwandelte
Die 1908 als Peildampfer zur Wassertiefenmessung gebaute "Schaarhörn" war im Ersten Weltkrieg Hilfsminensucher und im Zweiten Weltkrieg bei der Evakuierung von Flüchtlingen eingesetzt.
Die 1908 als Peildampfer zur Wassertiefenmessung gebaute „Schaarhörn“ war im Ersten Weltkrieg Hilfsminensucher und im Zweiten Weltkrieg bei der Evakuierung von Flüchtlingen eingesetzt.
Selbst ist der Kapitän - im Video der GoPro-Kamera
Selbst ist der Kapitän – im Video der GoPro-Kamera
Wächter der Meere: Der Rumpf des Küstenwachbootes "Bad Bramstedt" (links) der Bundespolizei wurde in der Sonderwirtschaftszone Jantar in Kaliningrad gebaut. Rechts die dänischen Küstenwachboote MHV 903 "Hjortø" und MHV 904 "Lyø".
Wächter der Meere: Der Rumpf des Küstenwachbootes „Bad Bramstedt“ (links) der Bundespolizei wurde in der Sonderwirtschaftszone Jantar in Kaliningrad gebaut. Rechts die dänischen Küstenwachboote MHV 903 „Hjortø“ und MHV 904 „Lyø“.
Die grüne "Alexander von Humboldt II" wurde 2011 neu gebaut, nachdem die sicherheitstechnische Modernisierung des aus der "Beck's"-Werbung bekannten Vorgängers zu teuer geworden war.
Die grüne „Alexander von Humboldt II“ wurde 2011 neu gebaut, nachdem die sicherheitstechnische Modernisierung des aus der „Beck’s“-Werbung bekannten Vorgängers zu teuer geworden war.
Trio: Das Museumsschiff "Cap San Diego", die Fregatte "Brandenburg" der Bundesmarine und der Lenkwaffenzerstörer "Duncan" der Royal Navy
Trio: Das Museumsschiff „Cap San Diego“, die Fregatte „Brandenburg“ der Bundesmarine und der Lenkwaffenzerstörer „Duncan“ der Royal Navy
Die "Ubena von Bremen" ist ein Nachbau einer 1962 im Schlamm der Weser entdeckten Hansekogge aus dem Jahr 1380.
Die „Ubena von Bremen“ ist ein Nachbau einer 1962 im Schlamm der Weser entdeckten Hansekogge aus dem Jahr 1380.
Die "Atalanta" brachte bis 1928 in der Elbmündung Lotsen zu ihren Schiffen. Später machte Helmut Schmidt mit Staatsgästen an Bord Weltpolitik.
Die „Atalanta“ brachte bis 1928 in der Elbmündung Lotsen zu ihren Schiffen. Später machte Helmut Schmidt mit Staatsgästen an Bord Weltpolitik.
Der 1959 gebaute niederländische Hochseeschlepper "Elbe" wurde als Greenpeace-Flaggschiff weltbekannt und war an spektakulären Aktionen beteiligt. Das Schiff sank schon zweimal.
Der 1959 gebaute niederländische Hochseeschlepper „Elbe“ wurde als Greenpeace-Flaggschiff weltbekannt und war an spektakulären Aktionen beteiligt. Das Schiff sank schon zweimal.
Hunderttausende Schaulustige am Ufer genossen das große Auslaufen als Höhepunkt des 827. Hafengeburtstags
Hunderttausende Schaulustige am Ufer genossen das große Auslaufen als Höhepunkt des 827. Hafengeburtstags
Das Ausflugsschiff "Louisiana Star" ist einem Mississippi-Raddampfer nachempfunden und wird für Hafenrundfahrten eingesetzt. Es hat Schraubenantrieb - das Schaufelrad ist nur Dekoration.
Das Ausflugsschiff „Louisiana Star“ ist einem Mississippi-Raddampfer nachempfunden und wird für Hafenrundfahrten eingesetzt. Es hat Schraubenantrieb – das Schaufelrad ist nur Dekoration.
Die "Eye of the Wind", 1911 an der Unterweser gebaut, überstand 1955 eine Strandung und brannte 1970 komplett aus. Zu einer prächtigen Brigantine neu aufgebaut, wird sie heute unter britischer Flagge für Seminare eingesetzt.
Die „Eye of the Wind“, 1911 an der Unterweser gebaut, überstand 1955 eine Strandung und brannte 1970 komplett aus. Zu einer prächtigen Brigantine neu aufgebaut, wird sie heute unter britischer Flagge für Seminare eingesetzt.
Die auf den alten "Kaispeicher A" aufgesetzte neue Elbphilharmonie ist das 110 Meter hohe Wahrzeichen der Hafencity. Für 77 Millionen Euro geplant, soll ihr Bau inzwischen rund 790 Millionen kosten.
Die auf den alten „Kaispeicher A“ aufgesetzte neue Elbphilharmonie ist das 110 Meter hohe Wahrzeichen der Hafencity. Für 77 Millionen Euro geplant, soll ihr Bau inzwischen rund 790 Millionen kosten.
Glanzpunkt: Die Fassade besteht aus mehr als tausend zweiteiligen Glaselementen, von denen jedes mit einem einzigartigen Raster bedruckt und viele individuell geformt sind. Sie symbolisieren einen Kristall
Glanzpunkt: Die Fassade besteht aus mehr als tausend zweiteiligen Glaselementen, von denen jedes mit einem einzigartigen Raster bedruckt und viele individuell geformt sind. Sie symbolisieren einen Kristall.

(Alle Fotos: Sony A7II mit Minolta MD 4/70-210)

Weil’s so schön war

Sony A7II mit Nikon 300mm f/4.5 AI-s, F11, 1/1,6s, ISO 100
Sony A7II mit Nikon 300mm f/4.5 AI-s, F11, 1/1,6s, ISO 100

Nochmal: Sankt Jakob im Abendlicht. Ich habe heute einem Liebespärchen in einem Auto den Sonnenuntergang vermasselt – aber was sind sie auch mit der Stoßstange bis an die Parkbank gefahren.

(Die Testreihe hat übrigens ergeben, dass beim 300er-Nikon die beste und schärfste Blende F11 ist.)