Fahrfailer

Dem regelmäßigen Reifenkreischen nach, das mir gestern Nachmittag den Sonntagsdienst in der Redaktion versüßte, üben auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums gegenüber meiner Arbeitsstätte gerne mal irgendwelche Honks den Burnout.

Eine Kunst, die gelernt sein will.

Das da war zwar in Australien, aber es fällt trotzdem in die Kategorie „Bilder, die man gerne sieht“. (Es hat wirklich nervig gequietscht gestern).

Thema verfailt

LPG-Fail_100_2So schnell wird man zum Trottel. Guckt euch mal diese „Fill Up Fails“ auf Demonicious.com an. Den Tankentyp auf Bild 8 (Pfeil) kennen wir doch, oder? Jau, das bin ich, damals bei der Erstbefüllung des 100-Euro-Golfs im Dezember 2007.

Der gute Ryan von Demonicious hat offenbar geglaubt, der LPG-Tankrüssel sei ein normaler und stecke in der falschen Öffnung des 100-Euro-Golfs. Und jetzt steht der Schreiber dieser Zeilen in einer Reihe mit Leuten, die beim Wegfahren von der Tanke die Zapfpistole steckenlassen. Sowas ist hart.

Ich bin nicht sicher, wer von uns beiden der Fail ist und hab dem Mann die Hintergründe mal in einem Kommentar – etwas weiter unten auf seiner Seite – erläutert. Ist ja auch nicht leicht zu verstehen, dieser Kram mit alternativen Kraftstoffen, sauberer Verbrennung und günstigen Preisen.

Ein leichtes Bedauern war trotzdem da: Wäre man Amerikaner, könnte man jetzt bestimmt ein locker sechsstelliges Sümmchen für emotional distress einklagen, von all so Copyrightgedöns ganz zu schweigen. Der Mercedes würde sich über ein neues Paar Vorderreifen bestimmt freuen… aber nein, wir sind ja lieb.

Nuja. Was wär das Internet ohne Trottel? Jedenfalls nicht so lustig.

(Danke an Pedro für den Link!)

Pausenprogramm

Während die treuen Moorblog-Leser sicher schon auf Fotos und Berichte meiner zweiwöchigen Schottlandtour mit dem Moorbraunen warten (die knapp 750 Fotos sind mittlerweile gesichtet, aussortiert und bearbeitet), gibt’s für die Ungeduldigen hier einen kleinen Lesetipp:

Wie ein Spiegel-Fahrtester eine Ducati Streetfighter killte.

Als Freund des entspannten Reisens auf zwei Rädern hält sich mein Mitleid mit dem in den Zweiradhimmel entfleuchten PS-Monster in gewissen Grenzen. Respekt dagegen dem schreibenden Kollegen: die Flucht nach vorn im Artikel war wahrscheinlich die schlaueste Methode, jahrelanger Verhohnepiepelung zu entgehen.